Zunächst: Wir haben uns sehr über den vollen Saal sehr gefreut!So hatten wird uns das vorgestellt: Dass die Bierstadter und Bierstadterinnen sich für Geschichten und Menschen aus ihrem Ort interessieren!…was wir uns nicht so vorgestellt haben, waren die anfänglichen Probleme mit der Technik und die mangelnde Tonqualität unserer „Außenaufnahmen“. Wir hatten uns das im Juli so schön gedacht:Machen wir das doch im Garten der evang. Kirche…dass sich die Flugzeuge und der Wind so bemerkbar machen, hatten wir unterschätzt. Wir sind keine Profis, aber wir müssen deutlich besser werden. Gut, dass alle Anwesenden verständnisvoll waren und sich „auch so“ viel zu erzählen hatten.
18. November Bierstadt erzählt
Bierstadt-Abend mit Vorstellung aktueller Zeitzeugenberichte / Videos
Das waren die ersten sieben Interviewpartner: v. links n. rechts: Werner Born, Egon Klotz, Karin Stroh geb. Neu, Isolde Hell geb. Schüttler, Gudrun Behrens geb. Schneberger, Dieter Kirdorf, Gisela Baum geb. Metz. Herzlichen Dank, dass Ihr den Anfang gemacht habt!
Diese Reihe „Zeitzeugen-Interviews“ möchten wir fortführen. Also, wer Menschen kennt, die über Bierstadt etwas erzählen können und wollen, fragt sie gern und wir organisieren gemeinsam einen Termin. Vielleicht haben Sie auch selbst Erinnerungen, die wir festhalten können! Wie gesagt, es war die erste Staffel. Die Reaktionen darauf, dass wir das Projekt angefangen haben, sind durchweg positiv bis begeistert.Die Artikel zu beiden Veranstaltungen im Erbenheimer Anzeiger - geschrieben von Brigitte Seidel, vielen Dank! >>Über den Abend mit den „Zeitzeugen-Interviews wurde auch noch im Wiesbadener Kurier/Bierstadt berichtet >>
Rückschau auf das Konzert „Das gibt´s nur einmal, das kommt nicht wieder“
Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist
In Bierstadt eröffnete vor 60 Jahren das erste Selbstbedienungsgeschäft im Stadtgebiet Wiesbaden.
Dieses Jubiläum nahm der Geschichtsverein Bierstadt
zum Anlass eine Ausstellung im REWE-Markt Bierstadt zu präsentieren.
Es gab die Bonbons von damals. Conny Kässheimer, die Tochter des von Werner Fluck, brachte sie mit. Es war nicht die letzte Brücke, die an diesem Nachmittag im REWE-Markt an der Rostocker Straße 1, in die Gegenwart geschlagen wurde.Da war vor allem Gerhard Stoll, der als Lehrjunge mit 14 Jahren, in den Betrieb von Werner Fluck eintrat, um den Beruf des Einzelhandelskaufmanns zu lernen. 55 Jahre arbeitete er bei Rewe, sein Sohn führt die Tradition fort und ist, ebenfalls bei Rewe, in Oestrich Winkel tätig.Gerhard Stoll war an diesem Nachmittag ein begehrter Gesprächspartner, der Kubilay Arslan, dem Gebietes-Verkaufsleiter, und der Marktleiterin Lyudmyla Lozynska interessante Einblicke in das Kaufmannsleben der vergangenen Jahrzehnte gab.Die beiden Kinder von Werner Fluck berichteten aus ihrer Warte von der Zeit:Einen Feierabend gab es für den Vater und die Mutter eigentlich nicht, neben der Verkaufszeit gab es die Abende und Wochenenden am Schreibtisch und für das Organisieren neuer Aktionen. „Doch vorgelesen hat uns mein Vater abends am Bett immer“, erzählte Stefan Fluck.Der Geschichtsverein Bierstadt war ebenso überrascht und erfreut, dass rund 50 Interessierte zur Ausstellungseröffnung gekommen sind. Einige kannten den Laden, die Kinder von Fluck´s und Gerhard Stoll, sodass lange nach dem offiziellen Teil, die Zeit zum Austausch für Erinnerungen genutzt wurde. Christina Baum, die Initiatorin der Ausstellung, dankte der Marktleiterin Lyudmyla Lozynska für die Bereitschaft, diese Ausstellung im Markt stattfinden zu lassen. Doch der Dank wurde mehrfach zurück-gegeben: Auch für die Rewe-Group ist es etwas Besonderes, wenn an den ersten Selbstbe-dienungsladen im Stadtgebiet Wiesbadens – der noch dazu von Beginn an ein REWE-Markt war – mit Fotos und Zeitzeugen in einer Ausstellung vorgestellt wird.Der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der IHK Wiesbaden, Prof. Dr. Friedemann Götting, hob hervor, wie wichtig Ehrenamt für das gemeinschaftliche Zusammen-leben ist und, dass die Frage der Unternehmensnachfolge auch aktuell ein Thema ist, vor dem viele Unternehmen stehen.Denn begonnen hat alles in der Raiffeisenstraße 1A: Die Familie Schüller eröffnete 1919 ein Lebensmittelgeschäft an dieser so prominenten Ecke in der Schultheißstraße, mitten im Ort. Die Kaufmannsfamilie führte das Geschäft durch Weltwirtschaftskrise, Inflation, den Zweiten Weltkrieg, die Währungsreform mit Einführung der D-Mark 1948 und in das beginnende Wirtschaftswunder hinein. Am 1. Mai 1955 übergaben Schüllers ihr Einzelhandelsgeschäft an Werner Fluck. Fluck hatte sich dem 1927 gegründeten „Revisionsverband der Westkauf-Genossenschaften“ – kurz REWE – angeschlossen. Das Prinzip, das auch noch heute gilt: die Förderung selbständiger Kaufleute durch gemeinschaftliches Einkaufen zu günstigen Konditionen. Vielleicht erinnern sich Einige noch an die ersten Handelsmarken „Kronjuwel“ und „Dreistern“: Als nach dem Zweiten Weltkrieg Grundnahrungsmittel kapp waren, entstanden die ersten Handelsmarken für u.a. Zucker und Margarine.Hier ergänzte Herr Arslan, dass noch heute Begriffe aus den 1950er Jahren verwendet werden: Kolonialwaren wie importierte überseeische Lebens- und Genussmittel, z. B. Zucker, Kaffee, Tabak, Reis, Kakao, Gewürze und Tee wurden als „KoLo“ bezeichnet. „Kolo“ wird auch weiterhin im Lebensmittelhandel als Abkürzung für „Kolonialwaren“ verwendet. Gemeint ist damit das, was man heute als Trockensortiment oder haltbare Lebensmittel bezeichnet– etwa Reis, Mehl, Zucker, Konserven, Kaffee, Tee oder Gewürze. Durch eigene Berichte und interessierte Nachfragen von Christian Ritter, Leiter Steuern der IHK Wiesbaden, erfuhren die Besucher noch einiges über das Betreiben eines Rewe-Supermarktes, sodass man bei den nächsten Einkäufen mit neuem Wissen die Waren betrachtet.1959 stelle Werner Fluck auf den ersten Teil-Selbstbedienungsladen um und warb zu Eröffnung mit Sonderangeboten eben zu Grundnahrungsmitteln der REWE-Eigenmarke wie Butter, Tafelöl oder Weizenmehl. Die Attraktion: Es gab erstmals eine Tiefkühltruhe aus der Poularden und Pommes Frites angeboten wurden.Hier wusste der nächste Redner, Dr. Alexander Gebauer, Ortsbeirat Bierstadt, von seinen Einkäufen als kleiner Bub von dieser Attraktion zu berichten und stellte zugleich fest, dass der Preis für ein halbes Pfund Butter 1959 nahezu identisch mit dem aktuellen.Am 18. Februar 1966 folgte der nächste Schritt: Der erste Selbstbedienungsladen im Stadtgebiet Wiesbaden wurde eröffnet. Die Verkaufsfläche in der Raiffeisenstraße genügte den Anforderungen nicht mehr. Wie sollten die Einkaufswagen um die Ecke kommen, wo das immer größer werdende Angebot präsentiert werden? Fluck zog rund 100 Meter weiter in die Schultheißstraße 37.Wenn man die Fotos anschaut, war der REWE-Markt von Fluck mehr als ein Geschäft. Er war ein Mittelpunkt im Ort, an dem man sich traf, Neuigkeiten austauschte, wo ein nicht unwichtiger Teil des örtlichen Miteinanders stattfand. Werner Fluck, seine Frau und alle Angestellten sorgten für diese Atmosphäre und hatten einen großen Anteil daran, dass man eben gerne zu „Fluck“ ging. Keine private Feier, die man ohne einen Einkauf bei Fluck bewerkstelligen wollte und konnte. An Silvester, oder Fastnacht war bereits der Einkauf bei Fluck Teil des fröhlichen Beisammenseins im Ort.Und so sehr viel anders scheint es heute auch nicht zu sein, wenn man das Treiben um die Ausstellung betrachtet: man trifft sich zufällig, plaudert ein paar Worte, Ortsleben, Alltag und Familienleben werden im Supermarkt verhandelt. Es ist einer der (letzten) Orte, in der wir selbstbestimmt handeln können (wenn wir nicht den Verlockungen der Aufsteller willenlos erliegen) und Gewissheiten vor finden. Ein Supermarkt ist nicht nur Verkaufsfläche.Und zu diesem Gefühl gehören auch die Bonbons, die Conny Kässheimer mitgebracht hat.Die Ausstellungseröffnung des Geschichtsverein Bierstadt ist bis Mitte Mai im Rewe-Markt in der Rostocker Straße 1, 65191 Wiesbaden-Bierstadt zusehen. Der Geschichtsverein Bierstadt dankt dem Rewe-Markt Bierstadt und der Rewe-Group-Verwaltung für die vielfältige und engagierte Unterstützung!
(ganz links Gerhard Stoll, daneben Stefan Fluck, Christina Baum, mittig Dr. Alexander Gebauer, rechts davon Conny Kässheimer, Kubilay Arslan, Friedemann Götting
Ganz links Gerhard Stoll, daneben Stefan Fluck, mittig Dr. Alexander Gebauer, rechts davon Conny Kässheimer, Kubilay Arslan, Prof. Dr. Friedemann Götting
Zunächst: Wir haben uns sehr über den vollen Saal sehr gefreut!So hatten wird uns das vorgestellt: Dass die Bierstadter und Bierstadterinnen sich für Geschichten und Menschen aus ihrem Ort interessieren!…was wir uns nicht so vorgestellt haben, waren die anfänglichen Probleme mit der Technik und die mangelnde Tonqualität unserer „Außenaufnahmen“. Wir hatten uns das im Juli so schön gedacht:Machen wir das doch im Garten der evang. Kirche …dass sich die Flugzeuge und der Wind so bemerk-bar machen, hatten wir unterschätzt. Wir sind keine Profis, aber wir müssen deutlich besser werden. Gut, dass alle Anwesenden verständnisvoll waren und sich „auch so“ viel zu erzählen hatten.
18. November Bierstadt erzählt
Bierstadt-Abend mit Vorstellung
aktueller Zeitzeugenberichte / Videos
Das waren die ersten sieben Interviewpartner: v. links n. rechts: Werner Born, Egon Klotz, Karin Stroh geb. Neu, Isolde Hell geb. Schüttler, Gudrun Behrens geb. Schneberger, Dieter Kirdorf, Gisela Baum geb. Metz. Herzlichen Dank, dass Ihr den Anfang gemacht habt!
Diese Reihe „Zeitzeugen-Interviews“ möchten wir fortführen. Also, wer Menschen kennt, die über Bierstadt etwas erzählen können und wollen, fragen Sie gern und wir organisieren gemeinsam einen Termin. Vielleicht haben Sie auch selbst Erinnerungen, die wir festhalten können! Wie gesagt, es war die erste Staffel. Die Reaktionen darauf, dass wir das Projekt angefangen haben, sind durchweg positiv bis begeistert.Die Artikel zu beiden Veranstaltungen im Erbenheimer Anzeiger - geschrieben von Brigitte Seidel, vielen Dank! >>Über den Abend mit den „Zeitzeugen-Interviews wurde auch noch im Wiesbadener Kurier/Bierstadt berichtet >>
In Bierstadt eröffnete vor 60 Jahren
das erste Selbstbedienungsgeschäft
im Stadtgebiet Wiesbaden.
Dieses Jubiläum nahm der
Geschichtsverein Bierstadt
zum Anlass eine Ausstellung im
REWE-Markt Bierstadt zu präsentieren.
Es gab die Bonbons von damals. Conny Kässheimer, die Tochter des von Werner Fluck, brachte sie mit. Es war nicht die letzte Brücke, die an diesem Nachmittag im REWE-Markt an der Rostocker Straße 1, in die Gegen-wart geschlagen wurde.Da war vor allem Gerhard Stoll, der als Lehrjunge mit 14 Jahren, in den Betrieb von Werner Fluck eintrat, um den Beruf des Einzelhandelskaufmanns zu lernen. 55 Jahre arbeitete er bei Rewe, sein Sohn führt die Tradition fort und ist, ebenfalls bei Rewe, in Oestrich Winkel tätig.Gerhard Stoll war an diesem Nachmittag ein begehr-ter Gesprächspartner, der Kubilay Arslan, dem Gebietes-Verkaufsleiter, und der Marktleiterin Lyudmyla Lozynska interessante Einblicke in das Kaufmannsleben der vergangenen Jahrzehnte gab.Die beiden Kinder von Werner Fluck berichteten aus ihrer Warte von der Zeit: Einen Feierabend gab es für den Vater und die Mutter eigentlich nicht, neben der Verkaufszeit gab es die Abende und Wochenenden am Schreibtisch und für das Organisieren neuer Aktionen. „Doch vorgelesen hat uns mein Vater abends am Bett immer“, erzählte Stefan Fluck.Der Geschichtsverein Bierstadt war ebenso überrascht und erfreut, dass rund 50 Interessierte zur Ausstellungseröffnung gekommen sind. Einige kannten den Laden, die Kinder von Fluck´s und Gerhard Stoll, sodass lange nach dem offiziellen Teil, die Zeit zum Austausch für Erinnerungen genutzt wurde. Christina Baum, die Initiatorin der Ausstellung, dankte der Marktleiterin Lyudmyla Lozynska für die Bereitschaft, diese Ausstellung im Markt stattfinden zu lassen. Doch der Dank wurde mehrfach zurück-gegeben: Auch für die Rewe-Group ist es etwas Besonderes, wenn an den ersten Selbstbedienungs-laden im Stadtgebiet Wiesbadens – der noch dazu von Beginn an ein REWE-Markt war – mit Fotos und Zeitzeugen in einer Ausstellung vorgestellt wird.Der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der IHK Wiesbaden, Prof. Dr. Friedemann Götting, hob hervor, wie wichtig Ehrenamt für das gemeinschaftliche Zusammen-leben ist und, dass die Frage der Unternehmensnachfolge auch aktuell ein Thema ist, vor dem viele Unternehmen stehen.Denn begonnen hat alles in der Raiffeisenstraße 1A: Die Familie Schüller eröffnete 1919 ein Lebens-mittelgeschäft an dieser so prominenten Ecke in der Schultheißstraße, mitten im Ort. Die Kaufmanns-familie führte das Geschäft durch Weltwirtschafts-krise, Inflation, den Zweiten Weltkrieg, die Währ-ungsreform mit Einführung der D-Mark 1948 und in das beginnende Wirtschaftswunder hinein. Am 1. Mai 1955 übergaben Schüllers ihr Einzel-handelsgeschäft an Werner Fluck. Fluck hatte sich dem 1927 gegründeten „Revisionsverband der Westkauf-Genossenschaften“ – kurz REWE – ange-schlossen. Das Prinzip, das auch noch heute gilt: die Förderung selbständiger Kaufleute durch gemein-schaftliches Einkaufen zu günstigen Konditionen. Vielleicht erinnern sich Einige noch an die ersten Handelsmarken „Kronjuwel“ und „Dreistern“: Als nach dem Zweiten Weltkrieg Grundnahrungs-mittel kapp waren, entstanden die ersten Handels-marken für u.a. Zucker und Margarine.Hier ergänzte Herr Arslan, dass noch heute Begriffe aus den 1950er Jahren verwendet werden: Kolonialwaren wie importierte überseeische Lebens- und Genussmittel, z. B. Zucker, Kaffee, Tabak, Reis, Kakao, Gewürze und Tee wurden als „KoLo“ be-zeichnet. „Kolo“ wird auch weiterhin im Lebens-mittelhandel als Abkürzung für „Kolonialwaren“ verwendet. Gemeint ist damit das, was man heute als Trockensortiment oder haltbare Lebensmittel bezeichnet– etwa Reis, Mehl, Zucker, Konserven, Kaffee, Tee oder Gewürze. Durch eigene Berichte und interessierte Nachfragen von Christian Ritter, Leiter Steuern der IHK Wiesbaden, erfuhren die Besucher noch einiges über das Betreiben eines Rewe-Supermarktes, sodass man bei den nächsten Einkäufen mit neuem Wissen die Waren betrachtet.1959 stelle Werner Fluck auf den ersten Teil-Selbstbedienungsladen um und warb zu Eröff-nung mit Sonderangeboten eben zu Grund-nahrungsmitteln der REWE-Eigenmarke wie Butter, Tafelöl oder Weizenmehl. Die Attraktion: Es gab erstmals eine Tiefkühltruhe aus der Poularden und Pommes Frites angeboten wurden.Hier wusste der nächste Redner, Dr. Alexander Gebauer, Ortsbeirat Bierstadt, von seinen Ein-käufen als kleiner Bub von dieser Attraktion zu berichten und stellte zugleich fest, dass der Preis für ein halbes Pfund Butter 1959 nahezu identisch mit dem aktuellen.Am 18. Februar 1966 folgte der nächste Schritt: Der erste Selbstbedienungsladen im Stadtgebiet Wiesbaden wurde eröffnet. Die Verkaufsfläche in der Raiffeisen-straße genügte den Anforderungen nicht mehr. Wie sollten die Einkaufswagen um die Ecke kommen, wo das immer größer werdende Angebot präsentiert werden? Fluck zog rund 100 Meter weiter in die Schultheißstraße 37.Wenn man die Fotos anschaut, war der REWE-Markt von Fluck mehr als ein Geschäft. Er war ein Mittel-punkt im Ort, an dem man sich traf, Neuigkeiten austauschte, wo ein nicht unwichtiger Teil des ört-lichen Miteinanders stattfand. Werner Fluck, seine Frau und alle Angestellten sorgten für diese Atmos-phäre und hatten einen großen Anteil daran, dass man eben gerne zu „Fluck“ ging. Keine private Feier, die man ohne einen Einkauf bei Fluck bewerkstelligen wollte und konnte. An Silvester, oder Fastnacht war bereits der Einkauf bei Fluck Teil des fröhlichen Beisammenseins im Ort.Und so sehr viel anders scheint es heute auch nicht zu sein, wenn man das Treiben um die Ausstellung betrachtet: man trifft sich zufällig, plaudert ein paar Worte, Ortsleben, Alltag und Familienleben werden im Supermarkt verhandelt. Es ist einer der (letzten) Orte, in der wir selbstbestimmt handeln können (wenn wir nicht den Verlockungen der Aufsteller willenlos erliegen) und Gewissheiten vor finden. Ein Supermarkt ist nicht nur Verkaufsfläche.Und zu diesem Gefühl gehören auch die Bonbons, die Conny Kässheimer mitgebracht hat.Die Ausstellungseröffnung des Geschichtsverein Bierstadt ist bis Mitte Mai im Rewe-Markt in der Rostocker Straße 1, 65191 Wiesbaden-Bierstadt zusehen. Der Geschichtsverein Bierstadt dankt dem Rewe-Markt Bierstadt und der Rewe-Group-Verwaltung für die vielfältige und engagierte Unterstützung!
Ganz links Gerhard Stoll, daneben Stefan Fluck, mittig Dr. Alexander Gebauer, rechts davon Conny Kässheimer, Kubilay Arslan, Prof. Dr. Friedemann Götting